| Das Gedicht für
den Monat Juli |
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Jelängerjelieber
Die Sonne erhitzt den trägen Körper Schweiß wie Tautropfen auf sich rötender Haut Schattensuchend in grüner Laube
Ferner Rasenmäher rattert Ordnung muss sein brauner Rasen – macht nichts Mauerhöffers lieben es kurz welche Farbe wohl ihre Gesinnung hat?
Die Blätter im Ahorn rascheln wiegen sich im Wind Lichttaler wandern unstet Der Gartenstuhl in der Ecke hart und unbequem
Doch neben dem Gesicht einzelne Ranken des Geißblatts der frische süße Duft einem teuren Parfüm gleich Hauch von Serenadenkonzert
Stephan Ebers, Gendringen 2020 |
Die
Blattarme umschlingen
das Trennende aus Zaun und Nachbars Kirschlorbeer welcher immergrün und praktisch schrauben sich in die Sommerfrische empor
Die weiten offenen Blüten Staubfäden mit langen Zungen gierig nach Wärme und Licht sind doch nur Verlockung für Nachtfalter
In diesen lauen Nächten einsamer Begierde unerfüllt bleibender Träume statt „Summertime“ mit Stan Getz Feueralarm wegen Trockenheit
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