Das Maigedicht

auf einen Monatskanzler

Jo mei - der Mai

von Stephan Ebers








hier kann das Gedicht angehört werden


Das hatten wir schon alles:

die Bäume schlagen aus,

die Polizisten dreschen ein

auf Demonstranten.

Politiker dreschen leeres Stroh,

es staubt ungemein



Aus der Sahara

liebe Klimagrüße,

Waldbrandgefahr droht,

ist besser als dem Weltenbrand

noch nicht umfassend kriegstüchtig

begegnen zu können.


Ein Gewitter ist im Anzug,

das aus Stahl muss warten

bis zum letzten Ukrainer.

Danach gibt’s die Dresche

für Russen und Pazifisten.

Die Medien schreiben sich heiß







Bei dem Kanzler blitzt es

in den Augen,

wie einst Willi Nummer Zwo.

Donner rollt, Regen bleibt aus

nur warme Duschen

für die Wohlhabenden


Die Anderen haben

über ihre Verhältnisse gelebt.

Pöbel braucht Kneippkur

Kanzler jammert

wegen fehlenden Respekts.

Mit Speck fängt man Unternehmer


Sein bestes:

den 1.Mai abschaffen,

einen Feiertag des Wonnemonats

für wahre Regenten spenden.

Wäre es aber nicht viel wonniger

den Merz ganz abzuschaffen?






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