Juni-Gedicht  
Das Gedicht für den Monat August  
Hoffnung in der Dürre
zum Anhören

 



Glut im August
von Stephan Ebers


Im August gibt's Senge
vertrocknetes Laub noch gräulich grün.
So schön ist es am Rhein
das Wasser - ein Rinnsal

Versenktes Gelumpe
erblickt brennendes
Sonnenlicht an weiten Ufern,
ein heißer Wind wirbelt Staub auf.

Die geistig Eingetrockneten
Regierungsvertreter mit
zufälligen Mandaten -
von wem eigentlich?
führen erhitzte Reden.

Klimafreunde prophezeien
Untergang des Abendlandes.
Als ob es die Erderwärmung ist,
welche die Regierenden verantworten;
sie schüren lieber heißen Krieg.

Niemand soll sagen,
dass sie sich nicht dem Klima
innig verbunden fühlen.
Das brütende Stadtbild,
die verbrannten Sondervermögen

Das zeigt doch nur
dem letzten Meckerer
von zugedrohnter Desinformation,
dass die Regierung für steigende
Temperaturen im Aktienfieber sorgt.

Der hybride Muff
von miesepetrigen Russenspionen,
die überall im Land die Bevölkerung
zu Misstrauen, Missgunst und Wut anheizen,
gegen die Guten aus dem Kabinett.

Der Öl- und Gaspreis wird steigen.
Dann wird es in den Lebensräumen
angenehm kühl und frisch
den Herbst und Winter hindurch.
Also Geduld bitte im gemeinen Volk.

Wir kümmern uns!
Der nukleare Winter kommt bestimmt.



August 2026
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