Ein
Studentenwitz zur Abgrenzung
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Ein
Großbauer in der Slowakei besitzt ausgedehnte Schafweiden. Zu
seinem ständigen Ärger gehört das Ausreißen der Schafe, die sich
zu weit entfernen und oft von umherstreifenden Wölfen gerissen
werden. In den Semesterferien arbeiten öfter Studenten bei ihm,
um sich etwas für ihr Studium zu verdienen. Derzeit beschäftigt
er drei männliche Studierende, welche die Fächer Psychologie,
Maschinenbau und Mathematik belegt haben. Er beauftragt sie mit
der Aufgabe die Weiden einzuzäunen und stellt ihnen das Material
zur Verfügung. Er räumt aber den Studenten die Möglichkeit ein
selbst eine alternative Lösung zu finden, was bei diesen
Hochqualifizierten vielleicht zu völlig neuen
landwirtschaftlichen Methoden führen könnte. Der Psychologe,
seines Zeichens Landesvorsitzender der grünen Jugend und
engagierter Tierrechtler, drängelt sich vor und meint, dass es
alles eine Sache der richtigen Kommunikation sei.
Er
begibt sich zu der grasenden Schafen und erhebt seine Stimme:
Hört mal her, ihr habt ja ein schweres Los als Nutztiere, ich
kann ja verstehen, dass ihr lieber weglaufen wollt. Doch das
finde ich ehrlich eher nicht so gut. Ihr habt hier pestizidfreie
Wiesen und lasst uns doch einmal in der Gruppe diskutieren, wie
wir eine Lösung finden können. Ich vertraue euch, dass ihr das
auch so seht wie ich und künftig in Rufweite eures Bauern
bleibt. Die Schafe blöken begeistert und fressen weiter. Am
nächsten Tag sind zwei Schafe verschwunden. Man findet sie am
Waldrand, wo sie der Wolf erwischte.
Der Maschinenbaustudent schüttelt den Kopf, schnappt sich den Traktor des Bauern, lädt die Pflöcke und Stacheldrahtrollen auf einen Gummiwagen und fährt unter lautem Geknatter an flüchtenden Hühnern vorbei auf die Wiese. Wenig später sieht man wie er sich bemüht die riesigen Weideflächen einzuzäunen.
Der Mathematiker hat sich bereits vorher vier Pflöcke gesichert und eine Rolle Stacheldraht. Damit bewaffnet stapft er auf die Weide mitten in die Schafsherde, wo etliche Tiere ihn neugierig bei seiner Arbeit zuschauen. Die vier Pflöcke werden in den Boden gehauen, sodass sich ein Quadrat mit je zwei Metern Kantenfläche ergibt, dann befestigt er zwei Lagen Stacheldraht an jedem Pflock und stellt sich in die Mitte. Mit erhobener Stimme schmettert er deutlich: „Ich definiere: Ich bin draußen und ihr seid drinnen!“
Preisfrage:
Und die Moral von der Geschicht'?
Wer das Rätsel erfolgreich löste, der weiß jetzt wie wirksam Brandmauern definiert werden können. Man errichte eine Mauer und nenne sie die Brandmauer der CDU/CSU zur AfD. Damit sind alle Probleme aus der Welt geschafft. Das soll der Bürger glauben. Aber vielleicht setzen diese Politiker auch auf die Möglichkeit, dass eine Mauer unter gewissen Umständen überwunden werden kann, wie damals in Berlin anno 1989.
Quelle:Martin
Vorländer, Dipl. Mathematiker, Salzgitter 1987
Wer nicht die Lösung findet, wird hier kostenlos belehrt. |
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